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 BKJ    Weitere Aktivitäten im Fachbereich Kooperationen und Bildungslandschaften



Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


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SONDERPREIS 2011 "Netzwerker">>
schoOL'n'art. Kultur macht Schule in Oldenburg

Kulturbüro der Stadt Oldenburg

„Netzwerke bilden“ – frei nach diesem Motto engagiert sich die 160.000 Einwohner zählende niedersächsische Stadt Oldenburg auf vorbildliche Weise dafür, dass möglichst alle Kinder und Jugendlichen vor Ort an Kunst- und Kulturangeboten teilhaben können. Oldenburg ist es gelungen, ein umfassendes und nachhaltiges Netzwerk mit vielfältigen Bildungspartnern aus kulturellen, schulischen und zivilgesellschaftlichen Bereichen zu knüpfen.

Den zentralen Knotenpunkt des Netzwerkes bildet das Projektmanagement im Kulturbüro der Stadt. Die regelmäßige Kommunikation belebt, neben Mailings und Website, vor allem der jährlich stattfindende „Kontaktpunkt Schule – Kultur“. Bei diesen zentralen Veranstaltungen können Schulen mit Vertretern*innen von Oldenburger Kultureinrichtungen, Kulturinitiativen sowie Künstlern*innen ins Gespräch kommen und Kooperationen anbahnen. Um den stadtweiten Auf- und Ausbau von Kulturkooperationen zu fördern zeigt sich schoOL’n’art>außergewöhnlich innovativ: So wurde 2010 die so genannte „Marktplatz-Methode“ der Bertelsmann-Stiftung (s. www.gute-geschaefte.org) erfolgreich adaptiert, angewendet und evaluiert. Zudem vergab das Kulturamt 2010 einen Förderpreis als Anschubfinanzierung für die innovativste Kooperation, die im Rahmen des „Markplatzes“ entstanden ist.

Neben dem quantitativen Ausbau von Kooperationen steht vor allem die Qualitätsentwicklung der Bildungsangebote im Fokus von schoOL’n’art.>Jährlich finden zwei bis drei Netzwerktreffen mit besonderen Themenschwerpunkten wie zum Beispiel „Kompetenznachweis Kultur“, „außerschulische Lernorte“ oder „Finanzierung und Fördermöglichkeiten“ statt. 

Nicht zuletzt in Folge ihres „Masterplans Kultur“ entschloss sich die Stadt Oldenburg, das Handlungsfeld Kulturelle Bildung weiterzuentwickeln und zu stärken. Das Projektmanagement Kulturelle Bildung ist als strukturbildende, koordinierende Stelle im Februar 2009 im Kulturamt eingerichtet und im Schnittpunkt der Bereiche Kultur, Bildung und Jugend angesiedelt worden. „Am Horizont der nächsten Jahre soll eine ,Bildungslandschaft Oldenburg’ entstehen, in der die Kulturelle Bildung integraler Bestandteil ist“, beschreibt Christiane Maaß vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg die Perspektiven. „Dabei geht es vor allem darum, vorhandene Strukturen zu stärken, zu vernetzen und ein bedarfsorientiertes Unterstützungssystem aufzubauen. Darüber hinaus aber gilt es, Impulse zu geben für neue Partnerschaften und Projekte und diese dann auch zu verstetigen“, erklärt Christiane Maaß.

Sowohl in als auch außerhalb Oldenburgs zeigt sich schoOL’n’art weitreichend vernetzt: So ist die Initiative Mitglied in der „AG kooperative Ganztagsbildung“ sowie im Präventionsrat der Stadt. Landesweiten Austauch macht die enge Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen möglich, eine trilaterale Bildungsgruppe pflegen die Städte Groningen (Niederlande), Bremen und Oldenburg.

Angesichts der weitreichenden Vernetzung zeigt sich die MIXED UP Fachjury beeindruckt von schoOL’n’art. Ausdrücklich hebt sie das große Engagement der Stadt Oldenburg hervor: „Hier übernimmt eine Kommune konsequent Verantwortung für die sinnvolle Verzahnung unterschiedlichster Bildungsangebote und leistet damit einen wichtigen Beitrag für den Abbau von Bildungsbenachteiligung und für mehr kulturelle Teilhabe der in Oldenburg lebenden Kinder und Jugendlichen!“, so die Fachjury in der Begründung ihrer Kür des MIXED UP Sonderpreises “Netzwerker“. 

 

Weitere Informationen:

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.oldenburg.de/kulturellebildung


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