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Being Tween

Ein Projekt des Aktionstheaters Panoptikum (Freiburg) in Kooperation mit der freien Hauptschue des Jugendbildungswerks und der staatichen Schule für Körperbehinderte Emmendingen-Wasser

Being (be) tween: „Dazwischen –sein” ist Name und gleichzeitig Programm dieses breit gefächerten Kunstprojektes. Denn breit angelegt ist dieses Großprojekt in vielerlei Hinsicht: Im Rahmen von drei verschiedenen Einzelprojekten hatten nicht weniger als 280 SchülerInnen und Schüler ab 15 Jahren die Möglichkeit, sich entweder für Installation im öffentlichen Raum („Being tween – Outliner“), für Theater (Being tween – Identity) oder für Bildhauerei („Beinig tween – Stein) zu entscheiden. In allen drei Teilprojekten fand, ausgehend von einer PAN.OPTIKUM-Inszenierung nach Christa Wolfs Roman Medea.Stimmen am Theater Freiburg, Reibung und Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex „Fremd sein“ und „Dazugehörigkeit“ statt. 

Ziel dieses groß angelegten Projektes war es, das Thema „Integration in die Gesellschaft“ mit Jugendlichen aus unterschiedlichsten Sozialisationskontexten interdisziplinär zu bearbeiten. In den drei Projekten (Theater, Installation und Steinbildhauerei) setzten sich die SchülerInnen zwischen 15 und 19 Jahren intensiv mit ihrer eigenen Integration auseinander. Auf der Basis des Medea-Mythos ging dieses Projekt vor allem von der aktuellen Situation der beteiligten Jugendlichen aus: Die Ablösung vom Elternhaus und der Eintritt in die Gesellschaft als verantwortungsvolle Persönlichkeit standen im Zentrum des Geschehens. 

Mit Being Tween leisten das Aktionstheater und seine Partner integrative Arbeit innerhalb eines gut funktionierenden Netzwerkes: Es ist gelungen, sieben Schulen miteinander zu vernetzen und somit GymnasiastInnen, HauptschülerInnen, BerufsschülerInnen sowie Jugendliche mit körperlichen Behinderungen miteinander in Kontakt zu bringen.

Und nicht nur das groß angelegte Netzwerk profitierte von diesem vielseitigen Event: Die gesamte Öffentlichkeit konnte vom Entsehungsprozess der Steinskulpturen, die der Bildhauer Christof Glamm gemeinsam mit den SchülerInnen auf dem Platz vor dem Theater bearbeitete, bis hin zur Premiere des Theaterstücks den kreativen Schaffensprozess der Schüerinnen und Schüler mitverfolgen.

 

Weitere Informationen:                         

Öffnet externen Link in neuem FensterAktionstheater PAN.OPTIKUM


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