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In den Erdbeermilchshake

Der Erdbeermilchshake des JugendKunst- und Kulturzentrums Schlesische 27 enthält weit mehr als Milch und Obst! Tanz und Film, Bewegung und Multimedia, Improvisation und Präzision machte den Kopfsprung in das Erfrischungsgetränk für die Schülerinnen und Schüler zu einem vielseitigen Kulturprojekt.

Der verlockende Titel „In den Erdbeermilchshake“ bot den Kindern reichhaltige Anregung für eigene Phantasien und Ideen. Diese setzten sie mittels zwei künstlerischer Methoden um: Tanz und Film brachten sie durch Projektionen und Life-Tanzszenen miteinander in Interaktion und verbanden sie zu einer Video-Tanzperformence. Mimik, Gestik und Tanzschrittkombinationen wurden mit der Kamera dokumentiert und schließlich zu einem Gesamtkunstwerk aus Tanz und Film verflochten.

Dabei konnten die Kinder den gesamten Spannungsbogen von der ersten Tanzprobe bis hin zur öffentlichen Präsentation gemeinsam mit der Tänzerin Be Van Vark und dem Filmemacher Alexander Papadopoulos entwickeln und unmittelbar erfahren. Dabei legten die beiden Künstler großen Wert darauf, ihre kulturpädagogische Arbeit jenseits von Reproduktion gemeinsam mit den SchülerInnen und Schülern zu gestalten. Somit waren die Kinder mittels ihrer eigenen Assoziationen und Interpretationen maßgeblich an der Entstehung der Choreographie beteiligt.

Die ästhetische sowie pädagogische Qualität dieser Kooperation ist der guten Zusammenarbeit zwischen mehreren Partnern zu verdanken: zunächst zwischen den Künstlern und dem JugendKunst- und Kulturzentrum Schlesische 27. Mit der Tänzerin und Choreografin Be Van Vark hat die Kultureinrichtung eine professionelle Künstlerin gewonnen, die im Rahmen ihres Tanzprojektes „Tanztheater Global“ über reichhaltiges Know-How auf dem Gebiet des virtuellen Tanztheater verfügt. Damit ist ein Transfer von professioneller Kunst in die Ganztagsschule auf beeindruckende Weise gelungen. Ein derartiges Angebot für Kinder im Ganztag bedarf über die künstlerische Arbeit hinaus einer sehr guten Koordination. Diesen Part haben die Projektkoordinatorin der Schlesischen 27, Kirsten Möller und die koordinierende Lehrerin der Husrück-Grundschule, Christine Warnecke, offensichtlich hervorragend abgedeckt. Ein kontinuierlicher Ausdausch zwischen allen beteiligten Partnern, verbindliche Absprachen und die Festlegung gemeinsamer Zielsetzungen bilden das unerlässliches Fundament für eine Kooperation auf diesem Qualitätsniveau. An dieser Stelle zeigt sich mal wieder: Gut aufeinander abgestimmte Koordination und Kommunikation stellen die unabdingbare Voraussetzung für die Umsetzung künstlerischer Qualität in der Schule dar.

Die beteiligten Kooperationspartner legten auch großen Wert darauf, dass „In den Erdbeermilchshake“ auf freiwilliger Basis im Nachmittagsbereich der Ganztagsschule stattfand. Die Kinder der 3. und 4. Klasse konnten sich wahlweise zu dieser Tanz-AG anmelden.

Die Schlesische 27 und die Hunrück-Grundschule möchten ihre Kooperationsbeziehung nach diesem Erfolg intensivieren – und ich denke, meine Damen und Herren, wir alle begrüßen diese Entscheidung!


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