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/// Bundesministerin Wanka gibt neue Fördermöglichkeiten für kulturelle Bildungsprojekte bekannt



Die BKJ und ihre Mitglieder sind in der zweiten Förderphase von „Kultur macht stark“ von 2018 bis 2022 mit dabei. In ihren flächendeckenden Netzwerken werden sie vielfältige kulturelle Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche fördern können und damit zu Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit beitragen.

Bundesbildungsministerin Wanka beim Besuch eines Kultur-macht-stark-Projekts mit jungen Geflüchteten. Foto: BMBF/Mike AuerbachDas große Förderprogramm für Kulturelle Bildung „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wird ab 2018 für weitere fünf Jahre fortgesetzt. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat am 6. Juli 2017 mitgeteilt, mit welchen Programmpartnern das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) „Kultur macht stark“ von 2018 bis 2022 umsetzen möchte. Mit dabei sind 12 Mitglieder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) sowie die BKJ als Dachverband der Kulturellen Bildung selbst.

Die beteiligten Programmpartner sind Verbände und Initiativen mit einem flächendeckenden Netzwerk für kulturelle Bildungspraxis. Sie alle haben Konzepte für Förderprojekte eingereicht, die zum Ziel haben, mehr Teilhabe- und Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche mittels kultureller Bildungsprojekte zu ermöglichen. Eine unabhängige Jury hat 32 Konzepte ausgewählt. Mit den ersten Ausschreibungen für eine Projektförderung vor Ort ab 2018 ist im Herbst zu rechnen.

Der Vorsitzende der BKJ, Prof. Dr. Gerd Taube, erklärt zur Entscheidung der Jury: „Ich freue mich, dass mit ‚Kultur macht stark II’ weiterhin kulturelle Bildungspraxis für mehr Bildungsgerechtigkeit vor Ort gefördert wird. Mit der Auswahl der neuen Programmpartner bekennt sich das Bundesbildungsministerium klar zur Vielfalt kultureller Zugänge. Denn die vielen unterschiedlichen Akteure bringen ihr jeweils spezifisches Potenzial ein und das schafft vielfältige Angebote. Das zeigt erneut, dass das zivilgesellschaftliche Netzwerk der Fachorganisationen mit seiner Expertise und seiner Reichweite unentbehrlich ist! Und natürlich braucht es das abgestimmte Zusammenwirken von Bund, Ländern und Kommunen, von Bildungs-, Kultur-, Jugend- und Sozialpolitik, von Staat und Zivilgesellschaft, um gemeinsam mit den Akteuren vor Ort nachhaltige Perspektiven zu schaffen.“

Grundlegend für die zweite Förderphase ist der Erfolg von „Kultur macht stark“ der vergangenen fünf Jahre. Die im Auftrag des BMBF durchgeführte Evaluation hat gezeigt, dass das Förderprogramm wirkt: Kinder und Jugendliche, die in bildungsbenachteiligenden Risikolagen aufwachsen, werden mit dem Programm erreicht.

Den Bündnissen vor Ort ist es im Zusammenspiel mit den zivilgesellschaftlichen Programmpartnern gelungen, passgenaue und bedarfsgerechte kulturelle Bildungsangebote umzusetzen, die die Interessen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen anerkennen und berücksichtigen. „Die freien Träger der Kulturellen Bildung schaffen mit ihren bundesweiten Netzwerken und ihrer Praxis Orte gesellschaftlicher Aushandlung. Sie bieten Gelegenheiten, um kulturellen und gesellschaftlichen Konsens kontinuierlich zu erarbeiten und zu leben. Damit machen sie Strukturen und Wege der Mitbestimmung und kulturellen Teilhabe erfahrbar und schaffen eine wichtige Basis für gesellschaftlichen Zusammenhalt“,  betont Tom Braun, Geschäftsführer der BKJ.

Ob es gelingt, Teilhabeversprechen einzulösen und nachhaltig wirksame Angebote zu schaffen, wird sich in den kommenden fünf Jahren zeigen. Neben den Programmpartnern und der Bundesbildungspolitik ist dafür ein breites Netzwerk notwendig, denn befristete kulturelle Bildungsangebote sind in ihrer Wirkung beschränkt.

Die BKJ hatte sich gemeinsam mit ihren Mitgliedern und den weiteren Programmpartnern für eine Fortführung des Programms eingesetzt.

An der Fortsetzung von „Kultur macht stark“ sind 12 Mitglieder der BKJ beteiligt, das sind:

Die BKJ wird mit ihrem Förderprogramm „Künste öffnen Welten“ auch wieder mit dabei sein. Informationen finden Sie unter www.kuenste-oeffnen-welten.de. Schon jetzt können Sie sich dort für einen Informationsservice registrieren. Darüber werden Sie über die Ausschreibungstermine informiert.

Weitere Informationen

Pressemitteilung des Bundesbildungsministeriums „Mehr Chancengerechtigkeit durch gute Bildung”

Vollständige Liste aller künftigen Programmpartner: [ PDF ]

Das Foto zeigt Bundesbildungsministerin Wanka beim Besuch eines Kultur-macht-stark-Projekts mit jungen Geflüchteten. © BMBF/Mike Auerbach

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